Glossary

Wichtige Stichworte rund um Pyrolysekohle als CO2-Senkung in Baustoffen wie Asphalt, Beton, ungebundenen Güterwegen etc.

Suche Begriff
Begriff Definition
Wärmeleitfähigkeit

Die Poren der Kohle (aus pflanzlichen Materialien) halten auch große Mengen Luft quasi unbeweglich in sich fest, wodurch die Pflanzenkohle zu einem der besten derzeit bekannten Isolationsmittel wird. Pflanzenkohle besitzt also eine extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit und kann bis zum Fünffachen ihres Eigengewichtes Wasser aufnehmen.

Mehr dazu beim Ithaka-Institut

Zugriffe - 650
Synonyme - Dämmwirkung,Raumklima
Wasserglas

Zur Herstellung wird ein Gemenge aus hochreinem Quarzsand und Kaliumcarbonat bzw. Natriumcarbonat unter CO2-Entwicklung geschmolzen. Die Schmelztemperatur liegt bei 1350 bis 1480 °C; dies je nach Verhältnis Sand zu Alkalicarbonat. Das abgekühlte Glas wird zu einem Pulver gemahlen (festes Wasserglas). Zur Anwendung kommt meist flüssiges Wasserglas als klare, alkalische Lösung oder auch als gallertartige bis feste Masse. Flüssiges Wasserglas wird durch Lösen des festen Wasserglases in Wasser bei hohen Temperaturen (150 °C) gewonnen.

Wasserglas findet zahlreiche Verwendungen. In der Keramik dient es als Elektrolyt zur Verflüssigung einer keramischen Masse. Benutzt wird es zudem z. B. als Klebstoff und Bleichmittel in der Papierindustrie, als Bindemittel z. B. bei Farben (Mineralfarben), als Zusatz in Schweißelektroden, in Waschmitteln, um Bauteile von Waschmaschinen vor Korrosion zu schützen, als Abdichtung bei Mauerwerk, Deponien und im Untertagebau, bei Sol-Gel-Prozessen und als Pflanzenstärkungsmittel in der ökologischen Landwirtschaft. In der Mikrobiologie wird Wasserglas als Ersatz für Agar, der im sauren pH-Bereich hydrolysiert, bei der Herstellung von festen Nährmedien für die Anzucht säureliebender (acidophiler) Bakterien eingesetzt.

(Quelle: chemie.de)

Es verschließt die Hohlräume in porösen Oberflächen, verringert die Staubbildung und hindert die Wasseraufnahme.

Zugriffe - 627
Werkstoff

Werkstoffe sind Arbeitsmittel rein stofflicher Natur, die in Produktionsprozessen als Arbeitsgrundlagen weiter verarbeitet werden und in die jeweiligen Endprodukte eingehen. In der Regel handelt es sich dabei um Festkörper. Die Qualität und die Eigenschaften der Endprodukte oder Halbzeuge werden durch die Wahl mehr oder weniger geeigneter Werkstoffe entscheidend beeinflusst.

Zur Sicherstellung der Güte (Qualität) werden Werkstoffe im Rahmen der Werkstoffprüfung geprüft.

Pyrolysekohle ist - da selber biologisch nicht aktiv - als Träger, Vermittler und Katalysator wirkend. D.h. alle damit verbundenen Nutz- oder Schadstoffe, aber auch Rohstoffe der Bauindustrie wie Zement, Mineral, Kalk, Ton, Bitumen etc. können mit der Pyrolysekohle Verbindungen eingehen und erhalten damit bestimmte funktionelle Verbesserungen (Gewicht, Substitution, Stabilität, Dehnbarkeit, Flexibilität, Alterungsbeständigkeit).

Ist die Kohle ein Nutzstoffträger für Tierfutter, Dünger, Gülle arbeitet sie als Depot- und Transportmedium. Erst die in der Porenstruktur der Kohle angesiedelten Mikroorganismen bilden dann wertvolle Ökosysteme für neue Mikrokreisläufe in Verdauung, Humus etc. und geben diese an ihre Umgebung weiter.

Zugriffe - 863