Fachbegriffe
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| Begriff | Definition |
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| Keeling-Kurve |
Die Keeling-Kurve ist die grafische Darstellung des mittleren globalen Konzentrationsverlaufs des Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre seit dem Jahr 1958. Sie ist nach Charles David Keeling von der Scripps Institution of Oceanography benannt worden. Dieser konnte erstmals zeigen, dass die Konzentration des Treibhausgases durch Änderung der Landnutzung und Verbrennung fossiler Brennstoffe ansteigt. Die Kurve zeigt einen charakteristischen, schwankenden Jahresverlauf, der den Vegetationszyklus der Nordhemisphäre widerspiegelt. Im (Nord-)Frühling und Sommer überwiegt die pflanzliche Aufnahme von CO2, was sich in einem – abhängig vom Ort der Messung zeitverzögerten – Konzentrationsrückgang zeigt. Im Herbst und Winter gibt die Vegetation netto CO2 ab, es kommt zu einem Konzentrationsanstieg. (Wikipedia)
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| Kläranlage | Pyrolysierte Kohle Kläranlagen:
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| Klimawandel | Klimawandel, auch Klimaveränderung, Klimaänderung oder Klimawechsel, ist eine weltweit auftretende Veränderung des Klimas auf der Erde. Die mit einem Klimawandel verbundene Abkühlung oder Erwärmung kann über unterschiedlich lange Zeiträume erfolgen. (Wikipedia) Das Thema ist komplex und auch emotionell aufgeladen. Überlagern sich doch verschiedene Kreisläufe von Natur und Mensch z.B. bei den problematischen Klimagasen. Messungen sseit 1958 zeigen eine stetige Zunahme der CO2-Konzentrazion in der Atmosphäre. Hier kann ein Zusammenhang mit Temperaturveränderungen wissenschaftlich hergestellt werden.
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Keeling-Kurve |
| Kohlenstoff | Eines der wichtigsten Elemente des Lebens: Kann die meisten Verbindungen mit anderen Stoffen eingehen. Als Endprodukt einer Pyrolyse macht es andere Materialien zu Hochleistungs-Werk- und Nutzstoffen (Futtermittel, Dünger, Asphalt, Beton, Ton, Gips, Filter, organische Kunststoffe u.a.m).
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| Kohlenstoff-Chemie | HTC-Kohle kann auch für die klassische Kohlechemie zur Herstellung von Plattformchemikalien genutzt werden. Der erfolgreiche Betrieb einer Pilotanlage zur Herstellung eines hochreinen Synthesegases auf Grundlage von HTC-Kohle ist bereits gelungen. Auch der Verwertungspfad über die Herstellung von Kalziumkarbid sowie die darauf aufbauende Acetylen-Chemie bietet denkbare, vielversprechende Nutzungsmöglichkeiten. (Quelle: Fraunhofer Institute for Technological Trend Analysis INT)
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| Kohlenstoffsenke | Als Kohlenstoffsenke (auch Kohlendioxidsenke oder CO2-Senke) wird in den Geowissenschaften ein natürliches Reservoir bezeichnet, das – in geologischen Zeitmaßstäben betrachtet – vorübergehend Kohlenstoff aufnimmt und speichert. Kohlenstoffsenken sind Teil des Kohlenstoffkreislaufs und haben seit Urzeiten eine große Bedeutung für das Erdklima. Im 21. Jahrhundert erlangen sie besondere Aufmerksamkeit, weil sie das menschengemachte Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnehmen und damit den Treibhauseffekt abschwächen können. Andererseits besteht auch das Risiko, dass bei geänderten Rahmenbedingungen CO2 aus Kohlenstoffsenken wieder entweicht. Daher spielen sie im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung eine wichtige Rolle. (Wikipedia)
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| Koks | Koks ist ein poröser, stark kohlenstoffhaltiger Brennstoff mit hoher spezifischer Oberfläche, der aus Kohle durch Wärmeeinwirkung unter Sauerstoffabschluss erzeugt wird, wobei die flüchtigen Bestandteile der Kohle abgetrennt werden. Wikipedia
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| Leitungskataster | Digitale Pläne aller Leitungsverläufe und Angaben zu Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telecom u.a. Auf einen Blick wird in StreetTrace die Gesamtsituation für Planungen sichtbar.
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| Lignin | Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden und dadurch die Verholzung der Zelle bewirken.
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Lignine |
| Lipophil | Eine Substanz wird als lipophil bezeichnet, wenn sie sich gut in Fetten und Ölen lösen lässt oder ihrerseits Fette und Öle gut lösen kann. Beispiele für lipophile Substanzen sind Erdöl sowie biogene Öle und Fette. (Wikipedia)
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| Lipophob | Lipophob bedeutet, dass ein flüssiger Stoff sich nicht mit Ölen und Fetten mischen lässt. Dies beruht auf den unterschiedlichen Bindungseigenschaften lipophober Stoffe. Die meisten lipophilen Stoffe sind hydrophil, lassen sich also gut mit Wasser mischen. Das Gegenteil von lipophob ist lipophil.
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| Mikroklima | Wir können mit Pflanzen ein sehr angenehmes Mikroklima schaffen. Vorbild ist der Wald, welcher uns auch bei grosser Hitze ein angenehmes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, Luftbewegungen, Düften und Schattenbildung bietet. Im Winter oder bei kalten Windverhältnissen dämpft der Wald Temperaturschwankungen. Historische Beispiele mit Kreuzgängen in Klostergärten zeigen einen interessanten Effekt: Die nach aussen offenen, mit Stein ausgelegten Wandelgänge kühlen im Sommer die Luft. Dadurch entsteht ein stetiges, leichtes Aufwindklima, welches kühlend wirkt. Im Süden kennt man die Patioarchitektur, innenliegende Höfe, welche oft einen Brunnen und eine reiche Bepflanzung haben. Auch dies schafft ein angenehmes Mikroklima.
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Permakultur |
| Mitochondrien | Mitochondrien pflanzlicher Zellen sind etwas ganz Besonderes: Sie sind nicht nur für die allgemein bekannten Grundfunktionen im Energiestoffwechsel zuständig, sondern zeichnen sich durch Zusatzfunktionen aus, die oftmals in einem Bezug zur Photosynthese stehen.
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| Mol | Im Jahr 1960 wurde die atomare Masseneinheit als 1⁄12 der Masse des 12C-Atoms festgelegt. Entsprechend wurde das Mol definiert als die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Isotops Kohlenstoff-12 (12C) enthalten sind. 1 mol 12C-Atome hatte also definitionsgemäß eine Masse von 12 g. (Ein Mol Atome natürlichen Kohlenstoffs hingegen hat aufgrund der Beimischung anderer Isotope eine Masse von ca. 12,0107 g.) (Wikipedia)
1 Mol CO2 44 Gramm 3.67 Faktor: 1000 kg Kohlenstoff binden demnach ca. 3670 kg CO2
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CO2- Gewicht,Gewicht Kohlenstoff |
| Molekularsieb | Molekularsieb (oder auch kurz Molsieb) ist die funktionelle Bezeichnung für Stoffe, die eine hohe Adsorptionskapazität für Gase, Dämpfe und gelöste Stoffe mit bestimmten Molekülgrößen haben. Durch eine geeignete Wahl des Molekularsiebes ist es möglich, Moleküle verschiedener Größen zu trennen. Neben Zeolithen gibt es auch Kohlenstoffmolekularsiebe (engl. carbon molecular sieve oder molecular sieving carbon). Einerseits sind diese prozessbedingt noch etwas teurer, andererseits können diese während der Pyrolyse für eine bestimmte Trennung spezialisiert werden. (Wikipedia)
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